Unser Weingut an bevorzugter Lage

Das Schenkenbergertal liegt eingebettet im Kettenjura. Die optimal zur Sonne ausgerichteten Südhänge werden seit Generationen mit Reben bepflanzt. Insbesondere unsere Hauptlage im Kalm ist optimal exponiert. Die lange Sonnenscheindauer lässt die Beeren maximal ausreifen, die gute Windexposition lässt die Trauben optimal abtrocknen.

 

 

Zusammen mit der guten Bodenbeschaffenheit sind das ideale Voraussetzungen um Jahr für Jahr - mit viel Handarbeit, Perfektionismus und voller Enthusiasmus - erstklassige, individuelle Weine entstehen zu lassen.

Rebsorten

Riesling-Sylvaner

Riesling-Sylvaner wächst auf unserem Weingut auf einer Fläche von 103 Aren in den Lagen Kalm, Roplig und Thal. Wir vinifizieren daraus den Riesling-Sylvaner und den Dessertwein Dolce Vita.

Riesling-Sylvaner ist eine weisse Traubensorte, die 1882 gekreuzt wurde. Ursprünglich ging man davon aus, dass es eine Kreuzung von Riesling und Sylvaner sei. Neuere DNA-Testmethoden belegen jedoch, dass Sylvaner sicher nicht die Vatersorte ist. Mit neusten Analysemethoden hat man "Madeleine royale" als Vatersorte ermittelt. Madeleine Royale ist eine Kreuzung von Pinot mit Trollinger.

 

Charmont

Der Charmont wird ausschliesslich in der Schweiz angebaut, mit einer Gesamtanbaufläche von 9.4 ha ist er eine absolute Rarität. Charmont bauen wir in der Lage Kalm auf einer Fläche von 19 Aren an. Wir vinifizieren daraus einen süffigen, eleganten Weisswein.

Die weisse Traubensorte wurde 1965 aus den Kreuzungspartnern Chasselas und Chardonnay gezüchtet. Ziel war es, eine dem Chasselas ähnliche Sorte mit gleichmäßigeren Erträgen zu schaffen. Außerdem sollte die Traube etwas weniger Säure aufweisen und einen höheren Zuckergehalt bilden können. In guten Lagen erbringt der Charmont tatsächlich sehr reifes Lesegut und die Weine ähneln einem Chardonnay.

Sauvignon Blanc

Seit 2011 wachsen in der Reblage Kalm auf 19 Aren Sauvignon Blanc. Daraus wird ein frischer, sehr aromatischer Weisswein hergestellt. Sauvignon Blanc ist eine Weissweinsorte mit weltweiter Verbreitung, sie ist die zweitwichtigste weisse Sorte nach Chardonnay. Ihre Heimat ist das französische Loiretal. In Frankreich zählt die Sorte zu den „Cépages nobles“, der französischen Bezeichnung für die edelsten Rebsorten der Welt. Sauvignon Blanc ist eine natürliche Kreuzung von Traminer x Chenin Blanc.

 

Pinot Noir

Pinot Noir ist mit 135 Aren die Hauptsorte unseres Weingutes. 20 Aren wachsen in der Lage Roplig, der grosse Rest in unserer Hauptlage Kalm. Das Traubengut des Pinot Noir wird zu Blanc de Noir, Crémant, Pinot Noir und Pinot Noir Réserve verarbeitet.

 

Pinot Noir, auch Blauburgunder genannt, ist eine sehr alte, aus dem Burgund stammende Rebsorte. Ihr Anbau ist seit dem 4. Jahrhundert nachweisbar. Sie gilt als klassische rote Sorte der kühleren Weinbaugebiete wie dem Burgund, Deutschland und der Schweiz. Pinot Noir ist eine wichtige Grundlage für den Champagner. Der Name „Pinot“ ist möglicherweise dem französischen Wort für Fichtenzapfen („pin“) entlehnt und hängt somit mit der Form der Traube zusammen.

 

Zweigelt

Mit 13 Aren bewirtschaften wir knapp 1% der Schweizer Zweigeltrebfläche. Er gedeiht an unserer Toplage im Kalm.

Zweigelt ist eine österreichische Neuzüchtung aus dem Jahr 1922. Friedrich Zweigelt (1888-1964), Direktor der Bundesversuchsanstalt für Wein- und Obstbau Klosterneuburg, kreuzte Blaufränkisch und Sankt Laurent. Zweigelt ist die häufigste Rebsorte für Rotwein in Österreich. In der Schweiz wird auf knapp 14 ha Zweigelt angebaut.

 

Garanoir

Seit 1995 pflegen wir in der Lage Kalm 15 Aren Garanoir.

Garanoir ist eine Neuzüchtung der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Pflanzenbau (Agroscope ACW Changins) in Pully. 1970 entwickelten André Jaquinet und Dominique Maigre in Pully im Kanton Waadt diese Sorte durch Kreuzung von Gamay und Reichensteiner. Züchtungsziel war es, eine Rebsorte mit den Qualitäten eines Pinot Noirs bei früherer Reife zu gewinnen. Aus derselben Kreuzung ging die Neuzüchtung Gamaret hervor.

Maréchal Foch

Maréchal Foch wächst auf unserem Weingut auf einer Fläche von 53 Aren in den Lagen Kalm und Kneublet.

Diese rote, interspezifische Rebsorte wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch den französischen Züchter Eugène Kuhlmann gekreuzt. Kreuzungspartner sind M.G. 101-14 (Vitis riparia x Vitis rupestris) und Goldriesling (Riesling x Courtillier musqué précoce). Die früh reifende, pilztolerante Rebsorte wurde benannt nach dem französischen Marschall Ferdinand Foch, der in den Friedensverhandlungen nach dem 1. Weltkrieg eine Rolle spielte.

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Die Geschichte vom Rebgut

1944

Emil Hartmann-Benninger, der Grossvater von Susanne Birchmeier und Adrian Hartmann, begann bereits 1944 in Schinznach mit der Produktion von alkoholfreiem Traubensaft in der alten Schinznacher Trotte. Ab 1966 wurde der Traubensaft in der neuen Schinznacher Trotte am Talbachweg verarbeitet.

 

1973

1973 übergab Emil Hartmann-Benninger im Rahmen einer vorzeitigen Erbteilung den Rebberg am Winzerweg an seine Tochter Helene Keller-Hartmann. Diese baute den Betrieb zusammen mit ihrem Mann Ruedi im Laufe der Jahre auf 3.3 ha Rebfläche aus. Als reine Traubenproduzenten verkauften sie jeweils die gesamte Ernte, wobei der Verkauf des alkoholfreien Hartmann-Traubensaftes weiterhin als zweites Standbein diente. Den Weinbaubetrieb am Talbachweg in Schinznach übernahmen die Söhne von Emil Hartmann-Benninger: Ruedi Hartmann (der Vater von Adrian) und Emil Hartmann jun.. Dieser Betrieb führt heute Adrians Bruder Claudio mit seiner Frau Kathrin.

 

1992

Aus dem "Reb- und Traubensaftbetrieb Keller" wurde 1992 das "Rebgut im Kalm". Um mit dem Rebgut auch der nächsten Generation eine Existenz zu bieten, entschlossen sich Ruedi und Helene Keller zusammen mit Tochter Susanne und Schwiegersohn Stefan Birchmeier-Keller, ihren Wein selber zu vermarkten. 1993 fanden die ersten drei Weine ihre Liebhaber und Freunde.

 

2000

Mit Unterstützung ihres Mannes Stefan hat Susanne Birchmeier am 1. Januar 2000 das Rebgut ihrer Eltern übernommen. Das Birchmeier Rebgut hatte 10 verschiedene Weine aus 5 Rebsorten und die bekannten "Schinznacher Traubensäfte" im Angebot.

 

2016

Susanne und Stefan Birchmeier wollen ihre Nachfolge frühzeitig regeln. Adrian Hartmann übernimmt den Betrieb von seiner Cousine. Als ausgebildeter Oenologe vinifiziert er seine Weine selber. Diese Möglichkeit hat er bei seinem Bruder Claudio am Talbachweg in Schinznach. So kehrt er nach vielen Jahren in seine Heimat zurück.

ADRIANS WEINGUT

Adrian Hartmann

Winzerweg 19  

5108 Oberflachs  

076 578 77 41

info@adrians-weingut.ch

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